Pressestimmen
140 Jahre Sommer-Zeit: Hermann I. bis V. – Weimars Feinkost- und Weinhändler-Dynastie
Thüringer Landeszeitung 14.03.2008
Wäre ja gelacht, wenn nicht auch in der an Wirrnissen nicht armen Zeit der Weimarer Republik alles seinen bürokratischen Gang gegangen wäre. So gibt es selbstverständlich schriftliche Zeugnisse dafür, dass Reichspräsident Paul von Hindenburg seinen Hunger am 10. Mai 1926 mit Amuse-Gueules aus dem Feinkostgeschäft von Hermann Sommer III. bekämpft hat. Ein eigener Ausweis mit dem amtlichen Landesstempel öffnete seiner Frau Marie damals das Tor zum Stadtschloss, wo Hindenburg empfangen wurde. Sommer war dazumal das, was man heute einen Caterer nennt: Er belieferte an jenem Tag im Auftrag des Thüringischen Staatsministeriums das Schloss mit Delikatessen und richtete das Buffet aus, mit dem das Land Thüringen den Reichspräsidenten und Friedrich-Ebert-Nachfolger willkommen hieß. Es gab: Kalbsrücken, Gänseleber, Prager Schinken und Weses-Salm. [weiterlesen]
Museum mit Speis und Trank: Kunst in der Kneipe - Sommer's Weinstube präsentiert Alt-Weimar
Weimarer Allgemeine 28.02.2001
Weimars Gaststätten haben nicht nur ihre Geschichte, sie haben meist auch ihr unverwechselbares Flair. Sie hatten Originale unter ihren Gästen, haben Originale an der Wand. Thüringer Allgemeine-Autor Bernhard Hecker spürt in der neuen Serie "Kunst in der Kneipe" nach und beginnt bei "Sommer's Weinstuben".
"Unsere Gemälde, Zeichnungen und Fotografien stammen alle aus dem Familienbesitz", ist Hermann Sommer V. stolz. Alt-Weimar ist in seiner Weinstube präsentiert wie in wenigen anderen gastlichen Stätten. [weiterlesen]
Weinstube in der fünften Generation - Hermann Sommer offeriert Gastlichkeit wie zu Ururgroßvaters Zeiten
Die Gastronomie Ausgabe November 2000
Was geschähe, wenn Hermann Sommer bei Hermann Sommer einkehren würde? "Er würde staunen, dass sich in seiner Weinstube kaum etwas verändert hat", ist Hermann Sommer überzeugt. Jetzt in der Adventszeit würde er seinem Ururgroßvater Gänsekeule mit hausgemachten Klößen empfehlen. Dazu einen Müller-Thurgau, den er erst kürzlich auf Schloss Proschwitz eingekauft hat. [weiterlesen]
Spendable Gäste beim 130 Geburtstag - Spende für den Freundeskreis Weimar 99
Thüringer Landeszeitung 16.04.1998
Spätestens als Gäste darum baten, ihren Tisch für einige Zeit freizuhalten, um sich die nächtlich beleuchtete Kirche in Gelmeroda anzuschauen, kam Hermann Sommer die Idee. Um das Projekt des Freundeskreises Weimar '99, die Freilegung alter Fresken im Deckenbereich, zu unterstützten, wählte er den 130. Geburtstag seiner traditionsreichen Gaststätte zur Aufstockung der notwendigen Spenden. [weiterlesen]
Seit 130 Jahren: Seelige Einkehr bei Sommer's
Thüringer Allgemeine vom 3.4.98
Wer nach Alt-Weimar sucht, kommt auf keinen Fall an "Sommer's Weinstuben" vorbei. Denn seit 130 Jahren kann man hier schon einkehren. Und immer bei Hermann Sommer. Denn zur Tradition gehört es, daß jeder Erstgeborene neben dem Familiennamen auch den Vornamen weiterführt. Dies bereits in fünfter Generation. Montag - zum exakten Jubiläumsdatum - soll das in der Humboldtstraße 2 ganz groß gefeiert werden. [weiterlesen]
Schauplatz Weimar: Die Wüste vor dem Fest - Ein Besuch in der Kulturhauptstadt 1999
Neue Zürcher Zeitung vom 20.03.1998
Wie immer entdeckt die Werbung den Zeitgeist am unverstelltesten. Das Traditionshaus "Sommer's", eine Weinstube mit Restaurant, gibt seiner Speisekarte eine Familien- und Geschäftschronik bei. Wir lesen vom Wollhändler Carl Friedrich Linsenbart, der 1868 für seine drei Töchter ein Ensemble von drei modernen Häusern erbauen ließ. Das mittlere, bald ein Delikatessengeschäft mit Weinstube und Handel, erhielt 1898 das Prädikat "Großherzoglich Sächsischer Hoflieferant". Franz Liszt verkehrte hier wie Max Reger, Weimarer Professoren und Künstler; es war das Stammlokal des Nationaltheaters und Ort der Einkehr für die Herren der "Loge Anna Amalia". [weiterlesen]
Was nicht im Stadtführer steht - Auf der Humboldtstraße durch Weimars Stadtgeschichte
Stadt-Anzeiger Weimar - Apolda 8. Woche 1998
Als 1886 der Kaufmann Hermann Sommer sein Delikatessengeschäft mit Weinstube eröffnete, hieß die Adresse noch Berkaer Straße 2.
Ein Hermann Sommer gab den Staffelstab an den nächsten weiter. 1991 wurde die Weinstube von Hermann Sommer V. wiedereröffnet. [weiterlesen]
Seelig bei Sommer's zu allen vier Jahreszeiten
Weimarer Allgemeine 15.02.1997
PROMIS BEI SOMMERS: Eine der ersten Gäste nach der Wiedereröffnung war Großherzogin Elisabeth von Sachsen-Weimar-Eisenach am 16. April 1991. Ihr Kommentar: "Dank für diesen entzückenden Abend"...
...Weimarer Gästebücher (XLV): Dichter, Maler und Bäcker beim Wein...
Gästebücher: Wer blättert darin nicht gern. In Weimar, wo sich die Welt seit Jahrhunderten ein Stelldichein gibt, wurden Gästebücher zu interessanten Dokumenten der Zeit- und Stadtgeschichte. Gebrochen durch die Brille der Besucher. Autor Bernhard HECKER sah sich diesmal in den Gästebüchern von Sommers Weinstuben um. [weiterlesen]
Alfred Ahner zum 20. Todestag
Weimar Kultur Journal Heft 11 November 1993
Alfred Ahner hinterließ aber auch einen umfangreichen und wertvollen schriftlichen Nachlaß, der aufs engste mit seinem künstlerischen Schaffen verbunden ist und zusätzlich Aufschluß zu Leben und Werk gibt. Dieser umfaßt Tagebücher, Briefe, Kritiken, Gedichte und Gedanken sowie autobiographische Schriften, aber auch Aufzeichnungen zur Kunst und zur Politik sowie Skizzenbücher und gezeichnete Postkarten mit erklärenden und ergänzenden Texten. [weiterlesen]
Sommer-Alltag in Weimar
Westfalen-Belichtung 12.07.1993
Petra Tschörtner und Kerstin Bastian waren "im klassischen Dorf an der Ilm" unterwegs, um den Alltag in dieser Stadt, in die es Menschen aus allen Kontinenten zieht, zu erkunden. Sie holten sich hauptsächlich Vertreter der reiferen Generation als Gesprächspartner, plauderten mit ihnen, wollten wissen, ob in deren "Lebensräumen" auch die "Lebensträume" aufgegangen sind. [weiterlesen]
Weimar von seiner gastlichen Seite: Sommer's Weinstuben - Wo heute Hermann Sommer herrscht
Weimar Kultur Journal Heft 1993
Noch einen Hermann wird es in der sechsten Generation als Gastwirt in Sommer's Weinstuben nicht geben. Denn das Söhnchen der heutigen Wirtsleute heißt Peter und ist erst acht Jahre alt. Weder zu dessen Geburt - und schon gar nicht bei der heute 14jährigen Tochter Claudia - konnten es die Eltern ahnen, daß mit dem politischen Umbruch so schnell zu rechnen war und aus der HO-Verkaufsstelle in der Humboldtstraße 2 wieder die traditionsreichen Sommerschen Weinstuben werden könnten. [weiterlesen]
Festtagsstimmung bei Sommer's
Weimarer Landeszeitung 9.4.92
Festtagsstimmung bei Sommer's: Montag vor genau einem Jahr konnten Hermann Sommer und seine Frau Sabine die unterbrochene Familientradition fortsetzen und in der Humboldtstraße ihre Weinstube eröffnen.
In fünfter Generation leitet Hermann Sommer nun den Familienbetrieb - von Freunden und Verwandten wird er Hermann V. genannt. "Wir haben vor einem Jahr übrigens genau 123 Jahre nach der Erst- Eröffnung begonnen", erzählt Sabine Sommer. "Vorher war die HO von 1958 bis 1990 Pächter des Hauses." [weiterlesen]
Ins Goethehaus, eine Bratwurst und wieder weg
Thüringer Rundschau 28.8.91
...Schutt raus, Geld rein
Weimar: Tagestour durch die Geschichte
Sommer's ist ein Beispiel für privates Engagement, von dem der Oberbürgermeister gern mehr sähe. 1868 als Wein- und Delikatessenhandlung mit Weinstube gegründet, mußte die Familie 1958 das florierende Geschäft, in dem schon Franz Liszt sich eindeckte, wegen der erdrückenden Steuern an die HO abgeben. [weiterlesen]
Einst Geheimtip - Bald wieder
Thüringer Allgemeine 10.02.1991
Wer im alten Weimar seine Gäste mit Delikatessen vom Feinsten verwöhnen wollte, der war beim "Großherzoglich S. Hoflieferant, der Delikateß- und Weinhandlung en gros und en detail, Hermann Sommer" in der damaligen Luisenstraße 2 (jetzt Humboldtstraße) an der richtigen Adresse. Hermann Sommer lieferte das Büfett, an dem sich am 10.5.1926 der uralte Reichspräsident P. v. Hindenburg und seine Gäste im Schloß labten (Gänseleber in Madeira-Aspik, Weser-Salm in Mayonnaise, Prager Schinken in Cumberland-Soße und und und). Für die Bühnenbälle im Nationaltheater beschafften die Sommers gehobene Gaumenfreuden ebenso wie für die Besucher der Gartenbauaustellung 1928 in Belvedere. [weiterlesen]